Leitfaden der Freimaurerei

Ziel der Freimaurer ist Verständigung
in toleranter Brüderlichkeit zum Wohl der Menschen im allgemeinen.
Freimaurer wissen
diesem Ziel kommt nur der näher, der bei sich selbst beginnt, das heißt: mit allen Sinnen als Träger jeglicher Kommunikation sich wahrnehmend und erkennend selbst zu erfahren, um somit Toleranz, Brüderlichkeit und Menschlichkeit erleben, leben und vorleben zu können.
Freimaurer bilden
zu diesem Zwecke eine weltweite Bruderschaft, einen Symbolbund eben, der aus dem Brauchtum alter Dombauhüttentradition schöpfend, seinen Mitgliedern - unterschiedlichster Herkunft, Ausbildung, Tätigkeiten, Religionen und Weltanschauungen - Verständnis und gegenseitige Würdigung in sozialer Toleranz zu vermitteln sucht - ihnen so Heimat wird.
Freimaurerei ist
keine Religionsgemeinschaft und verfolgt auch keine ähnlichen Ziele, sie spricht vielmehr den Menschen in seinem Leben h i e r an und fordert von ihm, an sich selbst, an seiner Veredelung s t e t s zu arbeiten und durch sein Denken und Handeln Verständigung mit zu ermöglichen, zu erleichtern und zu bewahren.
Freimaurer haben
kein Geheimnis, vielmehr das gemeinsame Erlebnis der Aufnahme, der Beförderung und der Erhebung in die drei Grade: Lehrling, Geselle, Meister, sowie das persönliche Erleben der Tempelarbeit.
Freimaurer schweigen
über interne Angelegenheiten der Brüder und der Loge.
Freimaurer werden
kann jeder Mann von guter Gesinnung und gutem Ruf, der diese Ziele auch anstrebt und sie in brüderlicher Gemeinschaft zu leben und zu verinnerlichen sucht.

Verfasser : Dr. Eduard B. Wüseke, Freimaurerloge Theodor-Vogel. Hamburg