Leitfaden der Freimaurerei
- Ziel der Freimaurer ist Verständigung
- in toleranter Brüderlichkeit zum Wohl der Menschen im allgemeinen.
- Freimaurer wissen
- diesem Ziel kommt nur der näher, der bei sich selbst beginnt, das heißt: mit allen Sinnen als Träger jeglicher Kommunikation sich wahrnehmend und erkennend selbst zu erfahren, um somit Toleranz, Brüderlichkeit und Menschlichkeit erleben, leben und vorleben zu können.
- Freimaurer bilden
- zu diesem Zwecke eine weltweite Bruderschaft, einen Symbolbund eben, der aus dem Brauchtum alter Dombauhüttentradition schöpfend, seinen Mitgliedern - unterschiedlichster Herkunft, Ausbildung, Tätigkeiten, Religionen und Weltanschauungen - Verständnis und gegenseitige Würdigung in sozialer Toleranz zu vermitteln sucht - ihnen so Heimat wird.
- Freimaurerei ist
- keine Religionsgemeinschaft und verfolgt auch keine ähnlichen Ziele, sie spricht vielmehr den Menschen in seinem Leben h i e r an und fordert von ihm, an sich selbst, an seiner Veredelung s t e t s zu arbeiten und durch sein Denken und Handeln Verständigung mit zu ermöglichen, zu erleichtern und zu bewahren.
- Freimaurer haben
- kein Geheimnis, vielmehr das gemeinsame Erlebnis der Aufnahme, der Beförderung und der Erhebung in die drei Grade: Lehrling, Geselle, Meister, sowie das persönliche Erleben der Tempelarbeit.
- Freimaurer schweigen
- über interne Angelegenheiten der Brüder und der Loge.
- Freimaurer werden
- kann jeder Mann von guter Gesinnung und gutem Ruf, der diese Ziele auch anstrebt und sie in brüderlicher Gemeinschaft zu leben und zu verinnerlichen sucht.
Verfasser : Dr. Eduard B. Wüseke